PRESSEMITTEILUNG 406/2024

Aschaffenburg, den 28.03.24

St 2317 - Fahrbahnerneuerung B 26 Siebenwege - Heigenbrücken; Vollsperrung des Streckenzuges ab 8. April 2024 Umleitungsstrecken über Jakobsthal und Neuhütten

Ab Montag, den 8. April 2024 wird die Staatsstraße 2317 zwischen der Kreuzung Siebenwege an der B 26 und Heigenbrücken für eine Dauer von knapp vier Monaten voll gesperrt. In dieser Zeit wird eine Umleitung von Heigenbrücken über die AB 23 nach Jakobsthal und weiter über die AB 2 via Sailauf zur B 26 und umgekehrt ausgeschildert. Eine weitere Umleitungsstrecke führt über die St 2317 nach Neuhütten und über die MSP 21 zur B 26 am Bischbornerhof. Ab Mittwoch, den 3. April weisen LED-Informationstafeln an der Strecke die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die kommende Sperrung hin.

Die Staatsstraße 2317 zwischen den Siebenwegen und Heigenbrücken ist eine bedeutende regionale Verbindung zwischen dem Lohrtal im westlichen Landkreis Main-Spessart und der B 26 ins Aschafftal mit der Autobahn A 3. Die Fahrbahn ist aufgrund eines differenzierten Schadensbildes sanierungsbedürftig. Über eine Dauer von vier Monaten wird die Staatstraße St 2317 deshalb zwischen der Kreuzung Siebenwege (B 26 Hösbach-Lohr, AB 5 nach Weibersbrunn) und der Einmündung zur Kreisstraße AB 23 bei Heigenbrücken auf einer Länge von ca. 5,3 km unter Vollsperrung erneuert. Anfang August soll die Maßnahme beendet sein, sodass der Verkehr wieder ungehindert fließen kann.

Die Arbeiten erstrecken sich über die gesamte Länge zwischen den Siebenwegen und der Kreisstraße AB 23 bei Heigenbrücken. Im Schutz der Streckensperrung wird zudem durch die Erneuerung und Neuaufstellung von Schutzplanken und die Schaffung von hindernisfreien Seitenräumen die Verkehrssicherheit verbessert. Die Bayerischen Staatsforsten führen im Schutz der ohnehin erforderlichen Vollsperrung notwendige Waldarbeiten in unmittelbarer Fahrbahnnähe durch. Die waldbaulichen Maßnahmen sollen die Stabilität der Waldbestände nachhaltig erhöhen und damit auch ihren Teil zur Verkehrssicherheit beitragen.

Indem ein zusammenhängender Streckenabschnitt zwischen zwei Verkehrsknotenpunkten in einem Zug gesamtheitlich ertüchtigt wird, können die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf das unvermeidbare Mindestmaß beschränkt werden. Zudem wird so eine wirtschaftliche Bauabwicklung erzielt und es werden auf absehbare Zeit keine weiteren Sperrungen erforderlich.

Die Zufahrt von Heigenbrücken zur AB 23 nach Jakobsthal ist jederzeit möglich. Die Parkplätze Pollasch und Hirschhörner sind über die Bauzeit für den Verkehr gesperrt. Das Parkplatzangebot an den Siebenwegen wird baustellendingt eingeschränkt. Radfahrende und zu Fuß gehende Personen werden gebeten, das Baufeld zu meiden. Auf die Gefahren aus dem Baustellenverkehr mit Schwerlastfahrzeugen wird hingewiesen. Die umliegenden Wanderwege sind ohne Einschränkungen nutzbar.

Während der Vollsperrung werden die Bankette abgetragen und standsicher neu befestigt. Die Asphaltdeckschicht wird vollflächig auf 32.000 m² abgefräst. An einzelnen Stellen werden in den darunterliegenden Schichten Schadstellen tiefergreifend saniert. Anschließend werden sechs bis zwölf Zentimeter neue Asphaltbinderschicht und zuletzt vier Zentimeter Asphaltdeckschicht aufgetragen. Das geschieht nahtlos aus einem Guss über die gesamte Fahrbahnbreite, sodass eine dauerhaft ebene Fahrbahn hergestellt wird. Zudem wird die Querneigung der Straße verbessert. Der Freistaat Bayern investiert hier 1,7 Mio. € in die Bestandserhaltung des Straßennetzes.

Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, kann es kurzfristig zu Verzögerungen im Bauablauf kommen.

Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg bittet für die erforderlichen Arbeiten um das Verständnis der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Sollte es zu Änderungen im Bauablauf kommen, so wird das Staatliche Bauamt Aschaffenburg über den weiteren Bauablauf und die Verkehrsführungen informieren.