PRESSEMITTEILUNG 568/2026

Aschaffenburg, den 01.07.26

St 2306; Fahrbahnerneuerung Landesgrenze - Geiselbach BA 1 - Vollsperrung zwischen Einmündungen Waldrode und Huckelheim - Asphaltarbeiten abgeschlossen - Fertigstellung zum 10. Juli 2026

Seit Montag, dem 18. Mai 2026 ist die Staatsstraße 2306 zwischen Linsengericht und Geiselbach voll gesperrt. Die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn schreiten voran. Nachdem mit dem Einbau der neuen Asphaltschichten die kritischen Bautätigkeiten erfolgreich abgeschlossen sind, ist eine Fertigstellung zum Freitag, dem 10. Juli 2026 absehbar. Die Vollsperrung erstreckt sich zwischen der Einmündung zur L 3444 nach Linsengericht-Waldrode und der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Westerngrund-Huckelheim. Die Umleitungsstrecke verläuft weiterhin von der L 2306 über die L 3444 nach Waldrode und Freigericht-Horbach, weiter über die L 3269 nach Geiselbach und umgekehrt.

Die Staatsstraße 2306 zwischen Gelnhausen und Schöllkrippen ist eine bedeutende regionale Verbindung zwischen dem Kinzigtal im Main-Kinzig-Kreis und der St 2305 im nördlichen Landkreis Aschaffenburg. Im Bereich der Landesgrenze Hessen-Bayern war die Asphaltfahrbahn am Ende ihrer Lebensdauer angekommen und muss erneuert werden. Die Staatstraße wird deshalb zwischen der Einmündung zur L 3444 nach Waldrode und der Einmündung zur Gemeindeverbindungsstraße nach Huckelheim auf einer Länge von ca. 1480 m voll gesperrt und erneuert. Die Vollsperrung soll am Freitag, dem 10. Juli 2026 wieder aufgehoben werden.

Die Bayerischen Staatsforsten führten im Schutz der ohnehin erforderlichen Vollsperrung notwendige Waldarbeiten in unmittelbarer Fahrbahnnähe durch. Die waldbaulichen Maßnahmen sollen die Stabilität der Waldbestände nachhaltig erhöhen und damit auch ihren Teil zur Verkehrssicherheit beitragen. Dies umfasste auch das Roden von massiven Wurzelstöcken nahe der Fahrbahn.

Während der restlichen Dauer der Vollsperrung werden die Bankette abgetragen und standsicher neu befestigt. In Kurven werden die Bankette abschnittsweise mit vorgefertigten Betonelementen verstärkt. Den Abschluss werden die Markierungsarbeiten bilden. Diese sind noch einmal stark witterungsabhängig und bedürfen einer trockenen Unterlage. Die Arbeiten waren wegen der örtlichen Verhältnisse aufwändiger als ursprünglich vorgesehen und dadurch verlängerte sich die Bauzeit um eine Woche gegenüber der Planung.

Die Zufahrt von Huckelheim zur St 2306 nach Geiselbach ist weiterhin jederzeit möglich. Die weitere Strecke zwischen der Einmündung Huckelheim und dem Ortseingang von Geiselbach wird in einem künftigen, zweiten Bauabschnitt ertüchtigt werden.

Die Asphaltdeckschicht wurde vollflächig abgefräst. An einzelnen Stellen wurden in den darunterliegenden Schichten Schadstellen tiefergreifend saniert. Anschließend wurden sechs Zentimeter neue Asphaltbinderschicht und zuletzt vier Zentimeter Asphaltdeckschicht aufgetragen. Das geschah nahtlos aus einem Guss über die gesamte Fahrbahnbreite, sodass eine dauerhaft ebene Fahrbahn hergestellt wird.

Anlass für die Straßenbauarbeiten ist ein dringend erforderlicher Austausch der oberen Asphaltschichten des Fahrbahnoberbaus. Die gegenwärtigen Straßenschäden wie Spurrillen, Netzrisse, Schlaglöcher und zunehmenden Flickstellen zeigen deutlich, dass diese das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Die Arbeiten erstrecken sich über die gesamte Länge der gesperrten Strecke. Der Freistaat Bayern saniert dabei auch den hessischen Anteil des Streckenzuges ab der Einmündung zur L 3444 nach Waldrode bis zur Landesgrenze mit. Im Schutz der Streckensperrung wird zudem durch die Erneuerung und Neuaufstellung von Schutzplanken, Verbesserungen an der Straßenentwässerung sowie die Schaffung von hindernisfreien Seitenräumen die Verkehrssicherheit verbessert. Der Freistaat Bayern investiert ca. 600.000 € in die Bestandserhaltung der Staatsstraße zwischen Linsengericht und Huckelheim. Das Land Hessen beteiligt sich für seinen Anteil.

Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg bittet für die erforderlichen Arbeiten um das Verständnis der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und wird laufend über den Baufortschritt informieren.